Innovatives Regionalmanagement

Regional Transition – eine Managementaufgabe, dies ist der Titel des Beitrags von Harald Plamper, Senior Expert, und Oliver Will, Gründer und Geschäftsführer der Strategiemanufaktur, in dem sie vor dem Hintergrund ihrer langjährigen Expertise im Bereich des Regionalmanagements und aus aktuellen Projekterfahrungen der Strategiemanufaktur heraus einen neuen Steuerungsansatz beschreiben.

Der Beitrag ist in dem soeben erschienenen Sammelband Innovatives Regionalmanagement im demographischen Wandel (März 2017) im Springer Verlag abgedruckt, der im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, BMBF, geförderten Projekts TransDemo entstand.

Der im Beitrag beschriebene regionale Steuerungsansatz ist sektorübergreifend und betont die Notwendigkeit eines ganzheitlichen Vorgehens, des Managements und der „gemeinsamen Führung“ aller Akteure einer Region. Die Autoren nutzen hierbei u.a. den neuen Ansatz des „Collective Genius“. Ein Begriff, den die Harvard-Professor Linda A. Hill jüngst in ihrem gleichnamigen Buch prägte.

Plamper/Will beschreiben in Anlehnung hieran die Relevanz des „Sense of Regional Community“ als der Voraussetzung zur Zusammenarbeit und die Ausbildung einer „echten“ Fähigkeit zur Kooperation, die mehr ist als die gleichzeitige Anwesenheit am selben Ort. Es geht um eine Haltung, die Zusammenarbeit ermöglicht – verwiesen sei in diesem Zusammenhang auf die Studie der Strategiemanufaktur zur Haltung. Kooperationskompetenz in Gesellschaft, Wirtschaft und Staat im 21. Jahrhundert.

Co-Creation und Kollaboration werden zu zentralen Zukunftsressourcen. Die nachstehende Abbildung aus dem Rotman Magazine (Fall 2015) visualisiert die Bestandteile des Sense of Community. In dem Interview mit dem Magazin sagt Linda Hill den treffenden Satz: „Talented People don’t want to follow you into the future; they want to co-create it with you.“ Dies gilt nicht nur für Individuen, sondern ebenso für die institutionellen Akteure einer Region (Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, etc.) bis hin zur Zivilgesellschaft.

 

Der Beitrag enthält zahlreiche Graphiken und eine Typologie, die eine erste Selbstanalyse der eigenen Arbeit erlaubt.

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